Taufarmband als Taufgeschenk

Taufarmband als TaufgeschenkEin Taufarmband aus Gold oder Silber symbolisiert ein wundervolles Ereignis. Wird ein Mensch geboren, ist das ein großes Wunder, an dem nicht nur Mutter und Vater, Großeltern und Familie, sondern die ganze Gemeinde teilhaben.

Mit der Taufe heißen wir den neuen Erdenbürger in unserer Gemeinschaft willkommen. Mit einem ersten großen Fest erfolgen Namensgebung und öffentliche Nennung der Taufpaten, die geloben, das Kind zu begleiten, auf seine christliche Erziehung zu achten und es ein Leben lang zu unterstützen. Für die Eltern ist das ein wichtiger Schritt. Sie erfahren sich und ihre Kinder als aufgehoben in der lokalen Gemeinde und in der Liebe Gottes. Ein Taufarmband symbolisiert dies.

Die Kindertaufe ist ein sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche üblicher Brauch, bei dem Taufpaten und Eltern stellvertretend für das Kind seinen Glauben bekennen und gleichzeitig für die Erziehung des Kindes nach den christlichen Werten einstehen. Mit Konfirmation oder Firmung bestätigt der Heranwachsende später selbst seine Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Gläubigen.

Ein Taufarmband als Zeichen und Erinnerungsstück

Schmuck zur Taufe zu schenken hat eine lange Tradition, die weit zurück reicht.
Ringe, Ketten und Armbänder aus Edelmetallen waren nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern auch Kennzeichen des sozialen Status. Je prunkvoller sie gestaltet waren, je kostbarer das Material gewählt wurde, desto höher stand der Beschenkte, desto höher standen die Gebenden.

Taufschmuck zeigte nicht nur die Verbundenheit mit der christlichen Kirche und den Paten, der Familie und den Freunden des Hauses als Schenkenden. Taufschmuck war auch ein Teil der Aussteuer.

Schenkt man heute Taufarmband führt man diese Traditionen fort. Man begrüßt den Täufling in der Gemeinschaft und feiert seine Verbundenheit mit Gott. Das Armband soll freundlich an diesen Tag und an den Gebenden erinnern. Dabei muss es nicht mehr ein Edelstein besetzter Reif sein, sondern kann auch ganz schlicht und freundlich gestaltet werden. Heute steht weniger der Aspekt der Präsentation im Mittelpunkt. Die Gabe soll dem Täufling Freude bereiten. Daher gibt es immer mehr Kinderarmbänder, die genau dies stilistisch umsetzen.

In Geborgenheit aufwachsen

Gerade heute wird für viele die Kirche wieder zu einem Hort der Gewissheit. Eltern finden hier Gemeinschaft und Unterstützung. Sie erfahren, dass sie und ihr neugeborenes Kind nicht alleine sind.

Die Taufe ist das erste große Fest mit dem sie vor die Öffentlichkeit treten. Nicht nur Familie und Freunde kommen zusammen. Die ganze lokale Gemeinde feiert gemeinsam mit den Eltern im Gottesdienst die Ankunft des Kindes und seine Aufnahme in die Gemeinde. Das Kind erhält seinen Namen.

Paten, Familie und alle Nahestehenden begrüßen das Baby in ihrer Mitte. Die Paten versprechen Unterstützung und Hilfe bei der christlichen Erziehung des Kindes. Alle wollen füreinander da sein, damit das Kind in Geborgenheit und Liebe aufwachsen kann.

Als Zeichen der Verbundenheit werden, ganz ähnlich den Eheringen, Ketten, Armbänder und Ringe mit christlichen Motiven und Gravuren, die Namen, Datum und Anlass festhalten, geschenkt. Sie binden Täufling und Schenkenden aneinander. Sie verbinden alle gemeinsam mit der Kirche und ihrem Glauben.

Typische Symbole und Materialien für Taufarmbänder

Ein Taufarmband ist ein Geschenk zu einem besonderen Anlass. Das sollte kenntlich sein. Christliche Symbole werden daher zentral in die Gestaltung des Schmucks einbezogen:

Der Fisch als eucharistisches Bildmotiv hat seine Wurzeln im Urchristentum. Im Johannesevangelium wird von der Speisung der Fünftausend erzählt. Zwei Fische hatte Jesus damals zur Verfügung und er verhieß die Bewirtung aller durch sich seinen eigenen Leib. Der Fisch wurde zum Erkennungszeichen der frühen Christen. Das griechische Wort für Fisch enthält das Glaubensbekenntnis in nuce: I (Jesus) – CH (Christus) – Th (Gottes) – Y (Sohn) – S (Erlöser).
Im Lukasevangelium ist es Petrus, der Fischer, dem Jesus verheißt, dass er nun Menschen statt Fische um sich sammeln wird.
Heute ist der Fisch ein beliebtes Symbol im protestantischen und ökumenischen Bereich.

Das Kreuz steht als Zeichen für den Erlöser und die Kirche selbst.

Alpha und Omega finden sich bereits auf der Taufkerze und bezeichnen Gott als Anfang und Ende.

Der Kelch trägt den Wandel vom Zeichen des Leidens zum Zeichen der Liebe Gottes in sich. Er begegnet uns im Abendmahl und zeugt von der Liebe und Opferbereitschaft Gottes.

Die Taube ist ein klassisches Motiv. Sie erinnert an Noah, dem sie mit ihrem Ölzweig das nahende Land ankündigte. Sie ist das Zeichen des Heiligen Geistes und ein Symbol des Friedens.

Wassertropfen stehen für das Taufelement selbst. Es symbolisiert das Leben, das uns durch Gott gegeben wird. Ideal für ein Taufarmband.

Das Lamm erinnert an den Tod Jesu und die Erlösung der Menschen.

Der Anker steht für den Halt, den Gott, den die Kirche im Sturm des Lebens gibt.

Taufarmband aus Gold oder Silber?

Edelmetalle, aber auch farbige textile Materialien und Leder werden zur Gestaltung von Armbändern genutzt. Sehr beliebt ist weiterhin Gold als Material. Es symbolisiert Wertigkeit und Beständigkeit. Zudem wird Gold anderen Materialien gegenüber auch meist ein höherer Preis zugebilligt, obwohl das nicht immer stimmen muss.

Silber hingegen wirkt etwas moderner und dezenter. Es wird daher öfter als Taufschmuck für einen Jungen gewählt. In den letzten Jahren hat sich auch Platin als Alternative entwickelt. Am Ende entscheidet aber der persönliche Geschmack.

Ein Taufgeschenk für Jungen und Mädchen

Vor einiger Zeit waren Armreifen ausschließlich Mädchen vorbehalten. Dabei gab es sie früher auch für Jungen. Sie waren nicht nur reiner Schmuck, sondern erinnerten an Ereignisse, Verpflichtungen, Gebende.

Heute lebt dieser Brauch wieder auf, so dass ein Taufarmband ein Geschenk für Jungen und Mädchen ist.

 

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